Patientenberatung im Universitätskrankenhaus

Dr. Hanisch, Ambulanz der Klinik für Neurologie beantwortete am 16.12.2010 die Fragen der SHG PNP, u.a. zu folgenden Fragen:

  • Fachambulanz

- Voraussetzungen für den Zugang zur Fachambulanz  -Überweisung vom niedergelassenen Neurologen;

- Schwerpunkt der Ambulanz: neuro-muskuläre Erkrankungen, ALS

- Differentialdiagnostik: Muskelerkrankung - Neuropathie - Restless legs

- Ursachen der PNP

  • Unter welchen Umständen wird eine Verlaufsskontrolle beim Neurologen empfohlen? Anlässe, Turnus von Verlaufsuntersuchungen
  • Wie kann der Patient sichern, dass die Interakltion zwischen den verschiedenen verordneten und zugekauften Medikamenten ihm nicht schadet?

 - Listte der Medikamente, welche PNP auslösen können (DGM e.V.)

 - dem Arzt die Medikamentenliste vorlegen

 - Beipackzettel sorgfältig lesen

- sich vom Apotheker beraten lassen!! 

  • Die Zielsetzung und die Aussagemöglichkeiten zusätzlicher Untersuchungen (Labor-, Liquor-, Biopsie)

Gangunsicherheit, Sturzprävention

Die Chefärztin der Geriatrie des Diakoniewerkes in Halle, Frau Dr. Sabine Reuter hielt am 04.11.10 einen hervorragenden Vortrag zum Thema. Die Veranstaltung fand statt gemeinsam mit dem Förderverein "Krankheitsbewältigung bei chronisch-neurologischen Erkrankungen". So ergeb sich für die Referentin die Schwierigkeit auf die verscheidenen Beteroffenengruppen einzugehen.

Zunächst ist der Stand der krankhaften Einschränkung und evtl. Ursachen festzustellen. Darauf baut der Therapieplan auf. Schließlich soll die Veränderung gemessen werden. In einem Test konnten die Teilnehmer ihre Fitness selbst feststellen.

Zu trainieren sind Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Krafttraining nimmt dabei die höchsten Stellenwert ein. Ohne Kraft geht nichts. Dr. Reuter gibt Hinweise, wie man seine Fitness verbessern kann.

Gruppenveranstaltung am 27.10.2010

An Stelle des geplanten Themas wurden die News diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

  1. Phsiotherapie:

- es wird ausdrücklich Physiotherapie PNF empfohlen;

- Elektro-Therapie kann gegen Muskelschwund bei einer Fußheber-Schwäche helfen.

 

2. Neuropathischer Schmerz:

- Dulexitin, Handelsname  Cymbalta wird bei schmerzhafter diabetischer Polyneuropathie empfohlen;

- Capsaicin-Pflaster kann zur Schmerzlinderung bei nicht diabetischen neuropathischen Schmerzen für 26 Wochen die Schmerzen deutlich mindern;

- eine weitere Möglichkeit der Schmerzreduktion bei Polyneuropathie ist ein Schmerzschrittmacher (spinal cord stimulation).

 

3.  Neuro-Orthetik

Es wurden die Vor- und Nachteile der festen und der textilen Orthesen herausgestellt.

Der Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit

Der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Müller gab einen Überblick über die Ergebnisse der nationalen Verzehrstudie 2008 (Mangel, Überschusse) im Vergleich zu den DGE-Empfehlungen. Weiter wurde der Einfluss von Überernährung auf die Entstehung von Krankheiten verdeutlicht. Dabei wurde besonders der Einfluss des Bauchfettgewebes herausgestellt.

Schließlich wurden die Ernährungsempfehlungen der DGE als Antwort auf zahlreiche Fragen erklärt.

Die gelungene Veranstaltung klang aus mit lustigen Lieder zum Thema "Essen und Trinken" , teilweise als Chor aller Anwesenden.

Erfahrungsaustausch zur Krankheitsbewältigung

Das Gruppengespräch am 22.09.10 zeigte einige Wege in dem Dschungel zu den Diagnosen und Therapien. Beispiele: CIDP versus Spinalkanalstenose; Möglichkeiten der Neuro-Orthetik: textile Orthesen gegen die Fussheberschwäche versus starre Orthesen; Elektrische Muskelstimulation bei Fussheberschwäche. Schmerzbekämpfung mit Hochtontherapie / Weihrauchpräparaten. Trainingsmöglichkeiten des Reha-Sports. Verschreibung, Auswahl der Anbieter.

Entgiftung bei Polyneuropathie

Beim Gruppengespräch am 23.06. wurden vor allem Videos der Autoren U. Karstädt und J. Mutter zur Thematik Belastung durch Toxine vorgestellt.

Spezielle Aussagen zum Diabetes und zur Polyneuropathie werden im September ergänzt.

"Wenn Gifte auf die Nerven gehen"

Das Gruppengespräch am 24.05. befasste sich u.a. mit dem thematischen Schwerpunkt Toxine als mögliche Ursache neurologischer Erkrankungen aus der Sicht der Umweltmedizin. Die Präsentation zum Thema ist im Bereich für Mitglieder verfügbar.

Konsultation im Klinikum: Ursachen einer Polyneuropathie

Am 29.04.2010 traf sich die SHG im Universitätsklinikum Halle mit dem Neurologen Dr. F. Hanisch  zu einem Vortrag zum Thema "Ursachen einer Polyneuropathie". Es wurde deutlich, welch großes Spektrum an Ursachen und zu diesem Krankheitsbild mit vielfältigen Ausprägungen der Symptome führen können.

Die 17 Teilnehmer hatten ausführlich Gelegenheit für Fragen, auch zu ihrer persönlichen Situation.

Eine Fortsetzung der Konsultationen der Gruppe wurde vereinbart.

"Wenn Gifte auf die Nerven gehen"

Das Thema ist so umfangreich, dass eine Unterteilung notwendig wurde.

Am 24.03.2010 wurden die Therapieansätze der Naturheilkunde vorgestellt und diskutiert.

Die weiteren Teilthemen werden sein:

- Die Regulation aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin;

- Entgiften aus der Sicht der Umweltmedizin;

- Spezielle Aussagen der Umweltmedizin zu Diabetes und zur Polyneuropathie.

Das Thema wird voraussichtlich im Mai mit dem Teil 3 fortgesetzt.

 

Spezielle Physiotherapie

KG nach Bobath KG nach Bobath

 

Februar 2010

Bei neurologischen Erkrankungen gibt es eine spezielle Krankengymnastik, benannt nach den Autoren - KG nach Bobath, KG nach Vojta und PNF (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation). Diese Behandlungsmethoden wurden mit Video-Demonstrationen vorgestellt. Es wurde deie Eignung für PNP-Patienten diskutiert. 

Das Nervensystem, Schmerzen

Januar 2010

Als Hintergrundwissen für neurologische Erkrankungen stellte Peter Meinel den Aufbau des menschlichen Körpers und dabei insbesondere das Nervensystem vor. Es wurde deutlich, wie sich Nervenschädigungen in ihren verschiedenen Formen darstellen. Als Folgerung für das eigene Verhalten wurde deutlich, dass die eigene Aktivität zur Eindämmung der Muskelathrophie (Muskelschwund) die wichtigste therapeutische Maßnahme bei einer Neuropathie darstellt. Das Thema "Spezielle Schmerztherapie" wird neben dem Thema "Spezielle Physiotherapie" im Februar fortgesetzt.

Entspannungstechniken

Dezember 2009 Es wurde ein Überblick über Entspannungstechniken zur Krankheitsbewältigung und Schmerzlinderung gegeben. Anschließend wurde eine Gruppenübung zur Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson durchgeführt.

November 2009

Gangunsicherheit, Sturzprävention

Podoskop Podoskop

Oktober 2009

Thema: Diabetische Neuropathie

Eine öffentliche Veranstaltung für die Zielgruppe Diabetiker, um über die Folgekrankheit des Diabetes zu informieren. Herr Dipl. Med. Frank Langguth gab einen sehr anschaulichen Überblick über die Pathogenese, Symptome und die Therapiemöglichkeiten. Etwa 45 Teilnehmer stellten zahlreiche Fragen. Aus dem Teilnehmerkreis wurde deutlich, dass eine ganze Reihe eine Neuropathie entwickelt haben. Es gab ein lebhaftes Echo an der Arbeit der SHG PNP.

Diabetische PNP Diabetische PNP

September 2009

Nahrung als Medizin Nahrung als Medizin

Es erfolgte eine Auswertung zahlreicher Schriften, die nachweisen, dass die Ernährung wesentlichen Einfluss auf die Entstehung und die Bekämpfung von Krankheiten und Schmerzen hat. Es wurden insbesondere die Aussagen von H. Diamond und G. Schatalova als Orientierung für die eigene Ernährung diskutiert. Der grundlegende Ansatz ist, dem Körper weniger Energie für die Verdauung ab zu verlangen - dafür viel mehr das Immunsystem zu stärken.

Die Auswahl der Nahrung bestimmt den notwendigen Aufwand für die Verdauung. Die Präsentation zur Veranstaltung ist im Mitgliederbereich abgelegt.

Juni 2009

 

Thema "Gesunde Ernährung". Den Einstieg in das Thema erleichterte ein Quiz zu den Ernährungsirrtümern. Gemeinsam wurden Irrtümer aufgedeckt. Eine Vertiefung der Erkenntnisse und Diskussionsgrundlage ermöglichte eine Powerpoint-Präsentation (Jochen Picht).  Es bestehen viele Erkenntnislücken und konträre Standpunkte.  Der Themenschwerpunkt soll fortgeführt werden.

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Wo? bei der
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Merseburger Straße 246 06130 Halle (Saale)
Tel.: 0345 /  5 20 41 10 /11
Fax: 0345 / 5 20 41 12
e-mail: kontaktstelle-shg@web.de
www.kontaktstelle-shg.de

 

Wann?

jeden 4. Mittwoch im Monat

(außer Juli, August)

Unsere Ziele

- Veränderung der persönlichen Lebensumstände;
- Äußere und innere Isolation aufheben;
- Die Kompetenz der Betroffenen stärken - "mündiger Patient";
- Diese Ziele richten sich an die Mitglieder der Gruppe.

Homepage der

Interessengemeinschaft

der Selbsthilfegruppen

Polyneuropathie in Deutschland
http://www.pnp-shg.de